Platzsteuerung · Demnächst

Licht, Tor und Wasser laufen mit der Buchung

Die Platzsteuerung kommt mit dem Tarif Verein Komplett. Sie ist gebaut, aber noch nicht allgemein verfügbar — wir richten sie zuerst mit einigen Pilotvereinen ein. Hier steht, was sie tut, was ihr dafür braucht und was passiert, wenn etwas ausfällt.

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So funktioniert es

Flutlicht

Licht, wenn gespielt wird und es dunkel ist.

  • Spielleicht berechnet den Sonnenuntergang für den Standort eurer Anlage — Tag für Tag, ohne dass ihr Uhrzeiten pflegen müsst.
  • Beispiel: Buchung 19:00–20:30, Sonnenuntergang 19:42 → das Licht geht kurz vor Beginn an und fünf Minuten nach dem Ende aus. Eine Buchung um 17 Uhr im Juni bleibt dunkel.
  • Kurze Pausen zwischen zwei Buchungen werden überbrückt, damit das Licht nicht aus- und wieder angeht. Mehrere Plätze an einem Mast werden gemeinsam geschaltet, Hallenplätze immer.
  • Vorlauf, Nachlauf und wie früh es bei euch dunkel wird, stellt ihr selbst ein — unter Bäumen oder im Tal früher als anderswo.

Zutritt per PIN

Ein eigener Code pro Buchung.

  • Mit der Buchung entsteht ein sechsstelliger PIN. Mitglieder sehen ihn in der App, Gäste bekommen ihn per E-Mail.
  • Er gilt kurz vor Beginn bis kurz nach dem Ende — wie viele Minuten, stellt ihr ein.
  • Wird storniert, verfällt der PIN. Nach der Buchung wird er vom Keypad gelöscht.
  • Im Vereinsbereich öffnet ein Admin das Tor jederzeit von Hand, und eure eigenen, dauerhaften Codes am Keypad funktionieren weiter.

Bewässerung

Nach Zeitplan — mit Blick aufs Wetter und den Kalender.

  • Ihr legt fest, wann und wie lange, etwa jeden Abend um 21 Uhr für 15 Minuten, auf Wunsch nur in der Saison.
  • Zehn Minuten vorher entscheidet Spielleicht: Hat es in den letzten 24 Stunden genug geregnet, ist Regen angesagt oder ist es zu kalt, entfällt sie. Die Grenzen bestimmt ihr.
  • Ist der Platz gebucht, entfällt die Bewässerung oder wird verschoben, bis er frei ist. Danach bleiben 15 Minuten, bevor die nächste Buchung beginnt.
  • Warum bewässert wurde oder nicht, steht im Protokoll — zum Beispiel „6,2 mm Regen in den letzten 24 h".

Wenn etwas ausfällt

  • Jeder Einschaltbefehl trägt eine Abschaltzeit, die das Gerät selbst überwacht. Fällt das Internet aus, geht das Licht trotzdem aus und das Ventil schließt.
  • Der Handschalter am Schaltschrank bleibt. Die Automatik ergänzt ihn, sie ersetzt ihn nicht.
  • Scheitert ein Befehl nach mehreren Versuchen, bekommen die Vereinsadmins eine Nachricht und eine E-Mail.
  • Für Turniere mit eigenen Zeiten lässt sich die Automatik pausieren. PINs laufen dabei weiter.
  • Jeder Schaltvorgang steht mit Grund im Protokoll.

Voraussetzungen

Ihr braucht nicht alles — wer nur das Flutlicht steuern will, braucht nur, was dort steht.

Für alles

  • Tarif Verein Komplett.
  • Die Adresse eurer Anlage im Vereinsprofil — daraus berechnen wir Sonnenuntergang und Wetter.
  • Internet am Einbauort: LAN oder stabiles WLAN (2,4 GHz) im Schaltschrank bzw. am Tor.

Flutlicht

  • Das Flutlicht wird über ein Schütz im Schaltschrank geschaltet — bei Anlagen dieser Größe der Normalfall.
  • Ein Shelly-Relais (z. B. für die Hutschiene) pro Gruppe, die gemeinsam schaltet — je Platz oder je Mast. Es schaltet den Steuerstromkreis des Schützes, nicht die Scheinwerfer direkt.
  • Einbau durch eine Elektrofachkraft. Empfehlenswert ist ein Wahlschalter Hand – Aus – Automatik.

Zutritt

  • Tür mit Schließzylinder: Nuki Smart Lock. Tor mit elektrischem Türöffner an einer Gegensprechanlage: Nuki Opener.
  • Ein Nuki Keypad am Eingang. Es fasst bis zu 200 Codes — deshalb übertragen wir einen PIN erst 24 Stunden vor der Buchung.
  • Das Gerät ist mit dem Internet verbunden und in Nuki Web aktiviert. Dort erzeugt ihr einen API-Token für Spielleicht.

Bewässerung

  • Eine Beregnungsanlage mit Magnetventil je Platz oder Zone (meist 24 V Wechselspannung).
  • Ein Shelly-Relais je Ventil samt passendem Netzteil. Gibt es schon ein Steuergerät, klärt mit eurem Installateur, wie das Relais dazukommt.

Eigene Steuerung

  • Loxone, KNX-Gateway, Home Assistant oder ein Zutrittssystem mit Schnittstelle: Spielleicht schickt signierte Webhooks, eure Anlage setzt sie um.
  • Dafür braucht es eine aus dem Internet erreichbare https-Adresse.

Was die Hardware ungefähr kostet

Richtwerte für die Geräte, Stand 2026, ohne Gewähr — die Preise der Hersteller und Händler schwanken. Die Hardware kauft ihr selbst, sie gehört euch.

Shelly-Relais (Hutschiene)
ca. 30–60 € je Stück
Nuki Smart Lock oder Opener mit Keypad
ca. 250–450 €
Magnetventil mit Netzteil
ca. 50–150 € je Zone
Elektrofachkraft
nach Aufwand, meist wenige Stunden

Datenquellen

Sonnenauf- und -untergang berechnet Spielleicht selbst aus dem Standort eurer Anlage. Die Wetterdaten kommen aus offenen, amtlichen Quellen: GeoSphere Austria (CC BY 4.0), der Deutsche Wetterdienst über Bright Sky und MET Norway (CC BY 4.0). Übermittelt werden nur die Koordinaten der Anlage. Geschaltet wird über eure eigenen Konten bei Shelly und Nuki; deren Zugangsdaten speichern wir verschlüsselt.

Häufige Fragen

Was ist die Platzsteuerung?

Spielleicht schaltet Flutlicht, Zutritt und Bewässerung passend zu den Buchungen: Das Licht geht nur an, wenn gebucht ist und es dunkel wird. Jede Buchung bekommt einen eigenen PIN fürs Tor. Die Bewässerung läuft nach Zeitplan — außer der Platz ist belegt oder es hat genug geregnet. Die Platzsteuerung gehört zum Tarif Verein Komplett, ist noch nicht allgemein verfügbar, und wir suchen Pilotvereine.

Welche Hardware brauchen wir?

Für Flutlicht und Bewässerung ein Shelly-Relais im Schaltschrank, das das Schütz bzw. das Magnetventil schaltet. Für den Zutritt ein Nuki Smart Lock (Tür mit Schließzylinder) oder einen Nuki Opener (Tor mit Türöffner an einer Gegensprechanlage), jeweils mit Keypad und mit Nuki Web verbunden. Habt ihr schon eine eigene Steuerung, etwa Loxone oder ein Zutrittssystem mit Schnittstelle, bindet ihr sie stattdessen über einen Webhook an. Überall braucht es Internet am Einbauort. Die Einzelheiten stehen auf der Seite zur Platzsteuerung.

Brauchen wir einen Elektriker?

Für alles im Schaltschrank ja. Das Relais kommt in den Steuerstromkreis des Flutlicht-Schützes bzw. an das Netzteil der Ventile — das ist Arbeit an der Elektroanlage und gehört in die Hände einer Elektrofachkraft. Die Einrichtung in Spielleicht macht ihr danach selbst: Konto verbinden, Geräte den Plätzen zuordnen, fertig. Ein Nuki-Schloss montiert ihr in der Regel ohne Elektriker.

Was passiert, wenn das Internet ausfällt?

Nichts Gefährliches. Jeder Einschaltbefehl trägt eine Abschaltzeit mit, die das Gerät selbst überwacht: Das Flutlicht geht spätestens kurz nach Buchungsende aus, das Ventil schließt nach der eingestellten Dauer — auch wenn Spielleicht das Gerät danach nicht mehr erreicht. PINs liegen ab 24 Stunden vor der Buchung auf dem Keypad und funktionieren dort ohne Internet. Der Handschalter am Schaltschrank bleibt, wie er ist. Scheitert ein Befehl mehrmals, bekommen die Vereinsadmins eine Nachricht.

Können wir das Licht auch von Hand schalten?

Ja, auf zwei Wegen: am Schaltschrank wie bisher und im Vereinsbereich, dort mit einer Einschaltdauer, nach der das Licht von selbst ausgeht. Für ein Turnier mit eigenen Zeiten lässt sich die Automatik außerdem pausieren.

Wie bekommen Spieler ihren PIN?

Mit der Buchung. Mitglieder sehen den sechsstelligen PIN in der App unter „Meine Buchungen", Gäste ohne Konto bekommen ihn per E-Mail. Er gilt ab kurz vor Buchungsbeginn bis kurz nach dem Ende; wie viele Minuten, stellt der Verein ein.

Was passiert mit dem PIN, wenn die Buchung storniert wird?

Er wird gelöscht — vom Keypad, wenn er schon dort war, sonst kommt er gar nicht erst hin. Nach dem Ende der Buchung wird er ebenfalls entfernt.

Wann wird bewässert — und wann nicht?

Zu den Zeiten, die ihr festlegt, etwa jeden Abend um 21 Uhr für 15 Minuten. Zehn Minuten vorher prüft Spielleicht, ob es in den letzten 24 Stunden genug geregnet hat, ob Regen angesagt ist und ob es zu kalt ist; alle Grenzen stellt ihr selbst ein oder lasst sie weg. Ist der Platz gebucht, entfällt die Bewässerung oder wird verschoben, bis er frei ist. Nach dem Wässern bleiben 15 Minuten, bevor die nächste Buchung beginnt. Wird der Platz nachträglich gebucht, fällt die Bewässerung aus oder wird abgebrochen. Warum bewässert wurde oder nicht, steht im Protokoll.

Woher kommen die Wetterdaten?

Aus offenen, amtlichen Quellen: in Österreich und Umgebung von GeoSphere Austria, mit gemessenem Niederschlag im Ein-Kilometer-Raster, in Deutschland vom Deutschen Wetterdienst (über Bright Sky), sonst vom norwegischen Wetterdienst MET Norway. Den Sonnenuntergang berechnet Spielleicht selbst aus dem Standort eurer Anlage. Übermittelt werden dafür nur die Koordinaten der Anlage, keine Daten von Personen.

Können wir unsere bestehende Steuerung anbinden?

Ja, über einen Webhook. Spielleicht schickt dann bei jedem Schaltzeitpunkt eine signierte Nachricht an eure Anlage — Licht an, Licht aus, Bewässerung starten, PIN anlegen oder löschen —, und eure Steuerung setzt sie um. Dafür braucht eure Anlage eine aus dem Internet erreichbare https-Adresse.

Gehen Daten an Shelly oder Nuki?

Nur, was zum Schalten nötig ist, und nur über eure eigenen Konten: welcher Kanal wann schaltet bzw. welcher PIN wann gilt. Namen oder E-Mail-Adressen von Spielern gehen nicht mit. Die Zugangsdaten zu euren Konten speichert Spielleicht verschlüsselt und zeigt sie nach dem Eintragen nie wieder an.

Pilotverein werden

Erzählt uns kurz, was ihr steuern wollt und welche Technik schon da ist. Wir melden uns und richten die Platzsteuerung gemeinsam mit euch ein.

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